3D-Fotografie
Projektion
Für die 3D Projektion verwendet Stephan Schulz zwei Panasonic PT-DZ 6700 DLP-Digital-Projektoren. Mit einer Helligkeit von 6000 Ansi Lumen pro Projektor erreicht Stephan Schulz damit unvergleichliche Brillanz und Schärfe. Ein Projektor projiziert stets das linke Teilbild, der andere das rechte Teilbild. Beide Teilbilder werden exakt übereinander projiziert, was dank des optischen Lens Shift und der extrem feinen Ausrichtung der Objektive pixelgenau möglich ist.
Vor jeden Projektor wird ein linearer Polaristationsfilter angebracht. Die Polfilter werden nun so gedreht, daß das linke Auge nur das linke und das rechte Auge nur das rechte Bild sieht.
Auch in der 3D-Brille befinden sich Polarisationsfilter. Das Filter für das linke Auge ist genauso ausgerichtet wie das Polfilter vor dem linken Projektor. Ebenso sind die Polfilter vor dem rechten Projektor und dem rechten Brillenglas parallel ausgerichtet. Die Polarisationsebenen im linken und rechten Filter stehen V-förmig im Winkel von 90 Grad zueinander.
Prinzip der 3d-Projektion
[b]Weg des Lichtes bis zur Silberleinwand:[/b]
[b]Weg des Lichtes nach der Reflektion von der Silberleinwand:[/b]
Als Projektionsfläche kann nur eine Silber-Leinwand OHNE Oberflächenversiegelung (Kunststoffbeschichtung) eingesetzt werden. Wichtig ist, daß die Oberfläche aus metallischen Partikeln besteht. Nur wenn dies der Fall ist wird die Polarisation des Lichtes nicht zerstört weil die Metallpartikel feiner sind als die Wellenlänge des Lichtes. Benutzt man eine "normale" Leinwand, so ist deren Oberfläche rauher als das Licht und dieses wird dann diffus (also nicht polarisiert) reflektiert. Zu beachten ist noch, daß diese Silberleinwände wesentlich teurer sind als die "normalen", außerdem darf man diese Leinwände nicht falten sondern muß sie rollen da die Oberfläche recht empfindlich ist gegen mechanische Beanspruchungen. Das bedeudet in der Praxis bei einer 6 mal 4 Meter großen Leinwand, daß diese im zusammengerollten Zustand ein 4m langes Rohr darstellt. Dies kann z.B. in engen Treppenhäusern problematisch werden (man kommt nicht um die Ecke). Der Transport ist i.d.R. nur auf dem Autodach möglich.